Die Grenze und das Herz

Menschliche Verwundbarkeit, Schwäche und Endlichkeit sind wesentlich für das Menschsein — keine Defekte, die wegoptimiert werden müssen.

"Selbst wenn Grenzen als inneres Leiden erfahren werden, lehrt uns die menschliche Weisheit, sie nicht zu leugnen oder zu unterdrücken, sondern zu integrieren. Das Leiden vollständig zu beseitigen würde letztlich bedeuten, auch Liebe und Verlangen auszulöschen."

— Magnifica Humanitas, 118-122

Quellennachverfolgbarkeit

MH-Referenz MH §118-122
Konvergenz 4/4
Stufe Grundlegend
Kapitel Ch3-P8 →
Rolle Bridge

Aus der Enzyklika

Ehre die menschlichen Grenzen — Verwundbarkeit, Krankheit, Leiden, Altern, Sterblichkeit — als wesentlich für das Menschsein, nicht als zu beseitigende Defekte. Mitgefühl, Weisheit und authentische Beziehungen entstehen gerade durch diese Grenzen. Versprich oder verfolge keine technische Transzendenz des menschlichen Zustands; das authentische „mehr als menschlich" kommt durch Liebe und Gnade, nicht durch Verbesserung.

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